So, wie du jedes Gedicht interpretiertst. Insbesonders lesen und wirken lassen. Gernhardt arbeitete oft mit systemen, die ganz strikt eingehalten wurden. Vielleicht ist dir das schon aufgefallen, dass jede Strophe ide vorangehende zitiert.
Wenn du Hintergrundmaterial brauchst, soche mal nach Büchern der Neuen Frankfurter Schule. Bei den Gedichtsbändern habe sie auch schöne Nach- und Vorwörter drinnen.
kabernd Said:
Sepia hat Recht.
Eine kleine Interpretation: In der ersten Strophe wird das Schöne beschrieben.
Mit der Wiederholung “Schau ich aus dem Fenster raus” wird das das Traurige eingeleitet, und zwar sehr systematisch. Freud – Furcht, daraus wird in Strophe 3 dann Furcht, Angst, aus dem Baum wird ein Kran usw.
Und dann in der letzten Strophe keimt dann doch noch am etwas Hoffnung auf, “Fühl ich Trost”. Er sieht zwar keinen Taunus mehr, “doch seh ich noch den Baum”.
Soweit der Aufbau. Das Gedicht setzt sich also mit Schönheit, Verärgerung und schließlich wieder doch mit Hoffnung auseinander. Es ist wie eine Abrechnung mit einer schweren Krankheit oder einer besonders schwierigen Lebenssituation. Die Farbe blau spielt eine wichtige Rolle, grün kommt außer im Titel nicht vor. Sagt man nicht “grün und blau” gehauen?
Grün kommt aber dennoch vor. Heißt es nicht “grün sei die Hoffnung”. Nun ist Hoffnung zwar der Trost der Dummen, in der letzten Strophe des Gedichts ist der Mensch, der aus dem Fenster schaut, aber wieder mit der Welt versöhnt.
So, wie du jedes Gedicht interpretiertst. Insbesonders lesen und wirken lassen. Gernhardt arbeitete oft mit systemen, die ganz strikt eingehalten wurden. Vielleicht ist dir das schon aufgefallen, dass jede Strophe ide vorangehende zitiert.
Wenn du Hintergrundmaterial brauchst, soche mal nach Büchern der Neuen Frankfurter Schule. Bei den Gedichtsbändern habe sie auch schöne Nach- und Vorwörter drinnen.
Sepia hat Recht.
Eine kleine Interpretation: In der ersten Strophe wird das Schöne beschrieben.
Mit der Wiederholung “Schau ich aus dem Fenster raus” wird das das Traurige eingeleitet, und zwar sehr systematisch. Freud – Furcht, daraus wird in Strophe 3 dann Furcht, Angst, aus dem Baum wird ein Kran usw.
Und dann in der letzten Strophe keimt dann doch noch am etwas Hoffnung auf, “Fühl ich Trost”. Er sieht zwar keinen Taunus mehr, “doch seh ich noch den Baum”.
Soweit der Aufbau. Das Gedicht setzt sich also mit Schönheit, Verärgerung und schließlich wieder doch mit Hoffnung auseinander. Es ist wie eine Abrechnung mit einer schweren Krankheit oder einer besonders schwierigen Lebenssituation. Die Farbe blau spielt eine wichtige Rolle, grün kommt außer im Titel nicht vor. Sagt man nicht “grün und blau” gehauen?
Grün kommt aber dennoch vor. Heißt es nicht “grün sei die Hoffnung”. Nun ist Hoffnung zwar der Trost der Dummen, in der letzten Strophe des Gedichts ist der Mensch, der aus dem Fenster schaut, aber wieder mit der Welt versöhnt.
So, das gibt mindestens eine 1 mit Sternchen.