Wieso gibt es quasi ein Monopol von Microsoft bei MS-Office?

Seltst nutze ich Office nicht, weil es zu teuer ist. Hab neulich mal im Mediamarkt ein “Office für Mac” gesehen für 499 Euro und bin bei dem Preisschild fast in Ohnmacht gefallen..

Aber wenn man so die Zeitung aufschlägt, sieht man andauernd Stellenanzeigen für Bürojobs “MS-Office-Kenntnisse werden erwartet”.

Es gibt doch viele andere Office-Programme, und das Umlernen dauert nicht lange. Viele der Microsoft-Konkurrenten sind sogar billiger und besser. Bei Autos gibt es ja auch zwanzig große Marken und die Schalter sitzen bei jedem Armaturenbrett anders, dennoch können alle Marken nebeneinanderexistieren.

Wieso scheint das bei Autos zu funktionieren, bei Bürosoftware wie Excel nicht? Wer nutzt schon Lotus 1-2-3 oder OpenOffice CALC?
@Doktor Gordon “Bei meinem Dell-Computer war das MS-Office von vornherein dabei”. Das glaube ich Dir jetzt nicht so ganz. Ich kenne die Dell-Werbung und MS-Office kostet dort *immer* extra, bin ich mir ziemlich sicher.

Wieso gibt es quasi ein Monopol von Microsoft bei MS-Office?

Seltst nutze ich Office nicht, weil es zu teuer ist. Hab neulich mal im Mediamarkt ein “Office für Mac” gesehen für 499 Euro und bin bei dem Preisschild fast in Ohnmacht gefallen..

Aber wenn man so die Zeitung aufschlägt, sieht man andauernd Stellenanzeigen für Bürojobs “MS-Office-Kenntnisse werden erwartet”.

Es gibt doch viele andere Office-Programme, und das Umlernen dauert nicht lange. Viele der Microsoft-Konkurrenten sind sogar billiger und besser. Bei Autos gibt es ja auch zwanzig große Marken und die Schalter sitzen bei jedem Armaturenbrett anders, dennoch können alle Marken nebeneinanderexistieren.

Wieso scheint das bei Autos zu funktionieren, bei Bürosoftware wie Excel nicht? Wer nutzt schon Lotus 1-2-3 oder OpenOffice CALC?
@Doktor Gordon “Bei meinem Dell-Computer war das MS-Office von vornherein dabei”. Das glaube ich Dir jetzt nicht so ganz. Ich kenne die Dell-Werbung und MS-Office kostet dort *immer* extra, bin ich mir ziemlich sicher.

Wieso gibt es quasi ein Monopol von Microsoft bei MS-Office?

Seltst nutze ich Office nicht, weil es zu teuer ist. Hab neulich mal im Mediamarkt ein “Office für Mac” gesehen für 499 Euro und bin bei dem Preisschild fast in Ohnmacht gefallen..

Aber wenn man so die Zeitung aufschlägt, sieht man andauernd Stellenanzeigen für Bürojobs “MS-Office-Kenntnisse werden erwartet”.

Es gibt doch viele andere Office-Programme, und das Umlernen dauert nicht lange. Viele der Microsoft-Konkurrenten sind sogar billiger und besser. Bei Autos gibt es ja auch zwanzig große Marken und die Schalter sitzen bei jedem Armaturenbrett anders, dennoch können alle Marken nebeneinanderexistieren.

Wieso scheint das bei Autos zu funktionieren, bei Bürosoftware wie Excel nicht? Wer nutzt schon Lotus 1-2-3 oder OpenOffice CALC?
@Doktor Gordon “Bei meinem Dell-Computer war das MS-Office von vornherein dabei”. Das glaube ich Dir jetzt nicht so ganz. Ich kenne die Dell-Werbung und MS-Office kostet dort *immer* extra, bin ich mir ziemlich sicher.

6 Responses

  1. Das verstehe ich nicht, was die ganze Welt gegen Microsoft hat!
    Ich will überhaupt nicht umlernen! Bin mit MS-Programmen zufrieden! Immer, wenn jemand mit einer Alternative kommt, funktioniert da irgendetwas nicht (Import von MS-Dateien geht nicht fehlerfrei; oder das Programm geht von vornherein nicht und weil kein Bekannter das Programm kennt muss man teuren Support kaufen).
    Auch was den Internet Explorer angeht, verstehe ich die Kritik nicht so ganz! Vielleicht gibt es da tatsächlich mehr Sicherheitsprobleme. Aber sonst: Der IE braucht weniger Arbeitsspeicher als Firefox, ich kann schön alle meine Favoriten als Einzeldateien auf der Festplatte bearbeiten (Firefox speichert sie in einer Datei zusammen, die man nur mit Firefox bearbeiten kann); öffne ich ein neues Fenster, so ist bei IE der Standard, dass nicht die Startseite geöffnet wird, sondern die Site, die zuvor schon offen war – was ich viel praktischer finde, wenn ich z.B. bei Clever mehrere Fenster offen haben will. Von Firefox kann ich z.B. auch aus einen Link mit der Maus zum IE-Fenster rüberziehen und der Internet Explorer öffnet das – Firefox kann dasselbe andersherum nicht, wenn ich einen Link vom IE rüberziehe.

    Und was Geld und Macht betrifft: Da geht doch inzwischen die Hauptgefahr nicht von Microsoft, sondern von Google aus! Aber die ganze Welt ist einseitig gegen Microsoft, auch die EU mit ihren Kartellverfahren. Warum wird nichts gegen andere Monopole im EDV-Bereich unternommen?

    Nochmal zu Deiner Frage: Bei meinem Dell-Computer war das MS-Office von vornherein dabei. Wenn ich gesagt hätte, ich will das nicht und will was anderes, dann hätte mich das keinen Cent weniger gekostet – hätte höchstens noch Probleme gegeben!

    Microsoft ist einfach und ich werden von denen nicht mit doofen Wörtern für Superspezialisten belästigt. Verstehe z.B. kein Wort vom Wikipedia-Artikel für “mounten” (Linux) und will es auch gar nicht!

  2. nutze iwork gibts für 79€ und ist um eingiges besser als ms office für mac oder für pc.
    zu deiner frage:das funktioniert nicht weil fast alle computer bei der auslieferung mit ms office geliefert werden.

  3. Im zweiten Absatz Deiner Frage findest Du die Antwort:
    Weil MS-Office alle kaufmännischen und Verwaltungsbereiche abdeckt uns sich dadurch allgemein etabliert hat.

    Es geht nicht nur um das MS-Office allgemein sondern auch darum, dass auf dieser Basis Anwendungen geschrieben werden, die nicht auf andere Office-Programme transportiert werden können (z. B. Word- und/oder Excel-Makros).

    Das ist bei Automodellen auch nicht anders: Auch hier ist ein Standard vorgegeben: Reifen, Sicherheitseinrichtungen, Anforderungen an Karosserie u.s.w. Nur das Drumherum, also Ausstattung und Design ist individuell.

  4. Zu deiner Frage “Wer nutzt schon Lotus 1-2-3 oder OpenOffice CALC?” kann ich dir als Linux – User soviel sagen, daß gerade derzeit einige große Firmen und Verwaltungen dabei sind, ihre Bürosoftware auf OpenOffice bzw. IBM Lotus umzustellen. Hierzu gehören u. a. IBM selbst, die Stadtverwaltung München, die Stadtverwaltung Wien, ESD. die französische Gendarmerie, die mexikanische Polizei, das ungarische Parlament und noch etliche andere. Der Trend geht ohnehin mehr und mehr dahin, daß endlich erkannt wird, wie abhängig sich ein Betrieb bzw. Unternehmen mit lizensierter und kommerzieller Software von Microsoft oder dem Konkurrenten Apple macht.

    Sicher, für einen eingefleischten Windows – User ist es nicht leicht, wenn er von Windows auf ein freies Betriebssystem wie z. B. Linux umsteigen soll, aber alles lässt sich erlernen und mittlerweile ist sogar Linux so einfach zu installieren, daß es sogar Hauptschüler hinbekommen würden ein solches System lauffähig zu starten. Ähnlich verhält es sich auch bei freier Software. Das alles ist nicht nur eine Frage der enormen Kostenersparnis (wegen der wegfallenden Lizenzen), sondern auch der Bereitschaft, umlernen und umdenken zu wollen. Aber wer nach wie vor den Standpunkt vertritt: “Das haben wir immer so gemacht und für uns kommt nichts anderes in Frage!” der darf sich dann auch nicht wundern, wenn im die Befreiung aus dem Knebelgriff der kommerziellen Softwareanbieter nicht gelingen will.

    Ich arbeite selber mit zwei Betriebssystemen auf einem Rechner und muss sagen, daß ich das installierte Windows allenfalls noch zu höchstens 10 % nutze. Der weitaus größte Teil meiner Anwendungen läuft über Linux. Nicht nur das Linux über viel bessere Multitaskingfähigkeiten verfügt, nein auch im Bereich Netzwerk und Internet hat hier Linux eindeutig die Nase vorn. Ich persönlich würde mir wünschen, daß noch weitaus mehr Anwender und potientielle Kunden den Wert “freier Software” erkennen und nutzen würden.

    < http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de >

  5. Das ist nun mal so entstanden, nenne es Monopol. Aber was nützt es dir??

    Wenn du einen Job willst, verlangen die diesen Standard.
    Sonst hast du keine Chance. MS-Office ist nun mal ein Standard, der sich etabliert hat.
    Damit muss der Mensch leben, wenn er einen Büroberuf hat und arbeiten möchte wird er damit leben müssen. Ideologie hin oder her, die wird da wohl zweitrangig sein.

    Ein Kurs mit Open office Org wird ihm nicht nicht viel helfen.

    Klar es ist sehr einfach umzulernen, aber wohl nicht für den Durchschnittsanwender, oder die Chefs” sehen das ganz und gar nicht so.
    Ich habe sehr viele Kollegen gehabt, die sich ganz offensichtlich sehr schwer damit taten, wenn sich das Erscheinungsbild eines Menues nur geringfügig geändert hat. Sie kamen damit absolut nicht klar. Es war auch schwer zu überzeugen, dass das egal ist, und im Ergebnis das gleiche herauskam. Sei froh, dass du diese Flexibiltät hast, viele haben sie wohl nicht. Und im Arbeitsleben ist es schon zu lange, dass das Umlernen nicht lange dauert. Zeit ist Geld.

    Auch wenn man mit Autos arbeitet. Es ist ähnlich. Wenn du mit einem Auto Marke XX zu Werkstatt Marke ZZ gehst, werden sie dir sagen: Können wir nicht, haben die Computerdiagnosesoftware für dieses Fahrzeug nicht.

  6. Jeder denkende Mensch ist gegen Monopole,ich auch.Darum nutze ich Open Office,muß aber nicht beruflich
    im Büro arbeiten.Leider wird MS-Office dort meist verlangt.Das scheint daran zu liegen,daß eben viele Unter-
    nehmen immer noch nicht genug auf ihre Kosten schauen,aber,wie schon gesagt,es werden immer mehr.Und das ist gut so.
    .

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