Wie kann man zur Überzeugung kommen, dass eine kostenlose Software nicht ein Werkzeug für Kriminelle ist?

Mal abgesehen von Open-Source-Software.
Gratis-Programme sind doch die idealen Mittel für Kriminelle, um die Macht über fremde Rechner zu bekommen. Oder etwa nicht?
@ Dr Zahn: Gibt es denn Leute, die dies prüfen (Dateizugriffe und Verbindungen usw.)? Prüfst du es sogar selbst?

5 Responses

  1. Egal wie man sie nennt. Auch bei Open Sourcern wird nur mit Wasser gekocht und leben wollen die auch allemal. Da ist es nicht auszuschließen, dass hier diverse Tools eingebaut sind, von denen der User besser nichts weiß. (bspw. burn4free)

  2. Da ist schon was dran (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Skype#Kritik : “Skype versucht beispielsweise, den Einsatz von Analyseprogrammen wie Debuggern zu verhindern[..]“)

    Allerdings kann man (in der Regel, bei Skype ist’s z.B. nicht so einfach) ja überprüfen auf welche Dateien die Software zugreift, welche Verbindungen aufgebaut werden etc.

    Bei weit verbreiteter Software verlass ich mich da also auf meinen Virenscanner (und google), gaanz sicher kann man (da hast du absolut recht) nur bei OpenSource sein (dass “Burn4Free” OpenSource ist wär’ mir neu).
    Viele verwenden deshalb auch nur OpenSource-Software, ich persönlich kann auf Windows leider nicht verzichten.

    >> Gibt es denn Leute, die dies prüfen (Dateizugriffe und Verbindungen usw.)? Prüfst du es sogar selbst?

    Klar, staun selbst immer wie versiert viele Anwender sind, durchs Internet verbreitet sich sowas dann natürlich auch sehr schnell.
    Kann übrigens durchaus mal interessant sein sich die Internetverbindungen genauer anzusehen:
    Meines Wissens ist das Programm Wireshark in Deutschland ‘inzwischen wieder erlaubt’: http://www.wireshark.org/download.html , den Sourcecode gibt’s da auch.
    Wireshark solltest Du Dir aber nur downloaden wenn Dir ‘der Umgang mit dem PC Freude bereitet’ (oder bei Streit mit dem Nachbarn, das ist dann aber nichtmehr erlaubt…)

    Auch ne Firewall kann (bedingt) gegen unerwünschte Internet-Verbindungen helfen, mir gefällt ‘Comodo’ ( http://www.filehippo.com/software/firewalls/ )

    @Nasenbaer:
    Software, die dem A. Springer-Verlag eine Internet-Zensur ermöglicht, wär für mich übrigens nix ;)

  3. Kommt ganz auf die Quelle an (vertrauenswürdig oder nicht).
    Es gibt ein Firefox-Plugin, das sich WOT (Web Of Trust) nennt. Es zeigt anhand eines grünen, orangen und roten Kreises neben der Adressleiste an, ob die Seite von anderen Nutzern von WOT als vertrauenswürdig oder nicht eingestuft wird.

  4. Der selbige Gedanke entsteht mir
    sogar beim Viren-Scanner
    und zu kostenpflichtigen Systemen.

    S i c h e r, ist man sich nie!

    Ich gebe aus dem Grunde
    einfach nirgends private Daten
    oder sogar Kontonummern an.

    D a t e n s c h u t z
    beginnt zuerst, bei jedem selbst.

    Alles andere am PC ist alltäglich
    und besonders im Internet neutral.

    Bei mir lohnt es sich nicht zu schnüffeln.

    Es ist also egal – w e r wie,
    oder durch welches Hintertürchen
    bei mir hinein geschlüpft kommt.

  5. http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2009/08/04/vorsicht-abzocke/internet-fallen-auf-diesen-seiten-wird-es-teuer.html
    Bitte…..

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