Welche Vorteile bietet Linux, außer dass es kostenlos ist? Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Welche Vorteile bietet Linux, außer dass es kostenlos ist? Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

12 Responses

  1. gut und billig taugt meist nichts und kostenlos ist nicht zu empfehlen–ja sicher wird es leute geben die darauf schwören-aber ich rate trotzdem ab-schon in bezug auf die sicherheit

  2. Ich finde es sehr sicher (bei mir werden auch Portschnüffler angezeigt). Es ist wesentlich entspannter und läuft, wenn es einmal eingerichtet ist stabil, ohne zu nerven. Allerdings ist es wohl nichts für absolute Anfänger.

  3. Es ist kostenlos. Das ist der einzige Vorteil. Sicherheitlücken gibt es überall. Ich kann mich noch daran erinnern, dass der IT-TÜV damals Windows 2000 Server sicherer einstufte als vergleichbare Linuxsysteme.

    Ich gebe Windows den Vorzug, habe auf einem älteren Notebook aber auch Debian 4 laufen.

  4. Es richtet sich nach Unix und deren “Regeln”, das ist schon ein gewaltiger Vorteil. Es verlangt keine Zwangsregistrierung, Programmpakete können leicht eingespielt werden. Nicht zu verachten ist die Tatsache des allein schon durch ein paar Zeilen in der Sources.list (bei Debian) Software zu einem Repertoir von 30-50 GB zu Verfügung steht (kann man sich von den Microsoft-Servern soviel kostenlose Zusatzprogramme ziehen/diese gleich von der Shell aus installieren?). Die Quellcodes kann man sich anschauen, problemlos überarbeiten und selbst erneut kompilieren. Bei der Sicherheit kann man sagen das in der Regel schneller Updates kommen als woanders.

    Gibt sicherlich noch ein Duzend Vorteile, aber das reicht soweit. Nachteilig ist, das nicht jede Hardware geht, gerade Drucker & Scanner sind seitjeher ein Problem.

    Viren und Co sind auch unter Linux & artverwandte Systeme möglich, da gibt es kein 100%ig sicheres System. Sofern Linux nicht Windows ablöst/dahin tendiert wird die Virenproblematik eher gering bleiben.

  5. Sicherheitslücken gibt es in jedem OS, allerdings ist es bei Linux für Schädlinge ein wenig schwieriger “einzudringen” und Schaden anzurichten, das alleine liegt an einem sehr konsequenten Sicherheitskonzept.

    Ansonsten: Es kommt immer darauf an, was DU mit Deinem Rechner anstellst und was für Ansprüche Du stellst.

    Nur zum “Arbeiten” ist Linux mehr als top – Wenn man nicht unbedingt der Spieler ist, der “Top-Spiele” braucht, gibt es auch unter Linux einige Perlen (Battle for Wesnoth)…

  6. Keine außer das es Kostenlos der Billig ist. Der Sicherheitsaspekt wird hier zu hoch gespielt.

    Die Nutzbarkeit ist auch beschränkt. Als Arbeitsrechner
    vielleicht okay, aber bis man den PC dahin bekommen
    hat, fließt viel schweiß und man braucht Nerven aus
    Stahl.
    Für Bastler mit viel Zeit interessant, aber für alle anderen
    eher ein Desaster.

    Kenne da einige die es versucht haben, aber entweder
    ganz schnell die Hände davon gelassen haben oder
    als zweites Betriebssystem nur laufen lassen. Weil es
    eben zu mehr nicht wirklich taugt oder zu viel Arbeit
    macht.

  7. Ich arbeite im kommerziellen Bereich unter Linux. Linux bietet den Vorteil, daß alles was ich 1981 unter CPM entwickelt habe (ok mit kleinen Anpassungen) auch heute noch läuft. Linux ist ein (fast) kostenloses UNIX. Wir fahren Suse Linux im kommerziellen Bertrieb seit April 95. Die Systeme liefen immer sehr stabil. Den einzigen Nachteil im kommerziellen Betrieb : es gibt zur Zeit keine funktionierende direkte Spracheingabe. Wir fahren die Arbeitsplätze jedoch unter Windows, so daß das kein Problem für uns ist. Für den Spieleliebhaber ist Linux jedoch nicht das richtige BS. Wenn jedoch eine Langzeitkonsistenz erforderlich ist, kommt man um UNIX (linux) nicht herum.
    Gruß aus Hamburg
    Heinz
    @thaimike: sorry, Du hast keine Ahnung. Auf alle Fälle war mein Suse Linux April 95 zu 1?? DM geauso sicher wie mein SCO Unix 91 5000,00 DM. Ich hab mal ganz kurz unter Windows 95 gearbeitet. Das war ein einziges crash desaster, seitdem beschäftige ich mich nicht mehr mit Windows. Ich erwarte von einem Computer, das er genau das tut, was ich ihm per Programm vorgebe. Das hat Unix und Linux immer getan — Windows nicht.

  8. Ein Linux-System sicher zu bekommen bedarf eines hohen Aufwands, mit dem jeder Laie überfordert ist.

    Sourcecodes selbst ändern zu können ist nur für einen eingefleischten Programmierer ein nützlicher Vorteil, für einen normalen Anwender ist es vollkommen sinnlos: ich will meinen PC benutzen und nicht programmieren, obwohl ich lange und hochbezahlt Großrechner programmiert habe.

    Für Feld-, Wald- und Wiesenaufgaben gibt es inzwischen reichlich kostenlose Linux-Anwendungssoftware, wenn nur das leidige Treiberproblem nicht wäre. Man will sich nicht bei einem Kauf von Peripherie oder Zusatzkarten lange überlegen müssen: “arbeitet das überhaupt mit meinem System …?”

    Ich benutze z.B. spezielle Interfaces, Soft- und Hardware in meinem kleinen Studio – obwohl es unter Linux auch einige Komponenten gibt, die tw. ähnliche Funktionalität bieten ist hier die Auswahl viel zu dünn, um marktgängig und im Standard arbeiten zu können.

    Aus allen diesen Gründen benutze ich kein Linux – es würde mich und meine PCs auf ca. 25% unserer jetzigen gemeinsamen Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten beschränken – auf Jahre hinaus.

    Für IT-Freaks, Bastler, Durchschnittsanwender ist es eingeschränkt brauchbar, solange sie sich immer der Schwachstellen bewusst sind.

  9. Für Linux mußt du ganz neu anfangen zu lernen. Das Meiste, was du aus der Windowswelt kennst, kannst du nicht mitnehmen.

    Hat man dies einmal überwunden, liegen die Vorteile eindeutig bei der einfacheren Benutzung und den geringeren Sicherheitsproblemen. Das fängt schon bei der Installation an. Auf einem modernen Computer hast du in 15 Minuten ein vollfunktionsfähiges System mit allen wichtigen Programmen und allen Treibern installiert (Ubuntu 7.10). Daran sitzt du mit Windows Stunden.
    Ich habe mindestens ein Dutzend Distros ausprobiert und nicht einmal gab es einen Malwarebefall, egal ob mit oder ohne Firewall. Das spricht doch für die Sicherheit.

    Eine aktive Distro wie Ubuntu wird ständig weiterentwickelt. Alle 6 Monate gibt es eine verbesserte Version. Auch damit hält Windows nicht mit.

    Letztlich auch….Windows hat es mit Vista endgültig überzogen. Linux ist DER Trend der Zukunft und die noch bestehenden Unzulänglichkeiten werden im Laufe der Zeit verschwinden.

    Wenn du sinnvoll experimentieren willst, empfehle ich dir nicht eine LiveCD. Die sind alle erst nach der Installation wirklich voll nutzbar. Sondern….Puppy Linux. Das kann man von CD/DVD starten und auch wieder dorthin zurückspeichern, ohne eine bestehende Windowsinstallation zu beeinträchtigen. Es läuft schnell und hat einen großen Programmumfang. Eine schöne und umfangreiche Variante ist TMXXINE, von hier…
    http://tmxxine.com/Wikka/wikka.php?wakka=LinuxTmxxine10

    Man muß es als Multisession CD brennen und das kann unter Windows nur das Programm BurnCDCC http://www.snapfiles.com/get/burncdcc.html

    Ein Puppy Forum findest du hier http://www.murga-linux.com/puppy/index.php?f=25

  10. Mit Ubuntu Linux hast du weder Viren, noch Trojaner zu fürchten. Es gibt schlichtweg keine dafür. Es ist leicht benutzbar und schwer durch andere Software zu beschädigen, da man andere Sotware ausser der der Community nur mit Linux-Kenntnissen installieren kann. Da alles, was man braucht, mit dem System mitgeliefert wird, ist das ok. Und Ubuntu hat ein schönes GUI, finde ich. ;)
    Einziges Problem könnte sein, daß du Anpassungsschwierigkeiten haben könntest: Einige, die zu lange mit Windows gearbeitet und nie andere Betriebssysteme kennengelernt haben, sind in ihrer Logik etwas angeschlagen worden. Intuitives Arbeiten ist denen schwer geworden, da Windows nach wie vor so seine Eigenheiten hat.
    Ein Nachteil bei Linux: oft kann das eingebaute Analog-Modem nicht benutzt werden wegen fehlender (proprietärer) Treiber, da es sich i.d.R. um so genannte “Soft-” bzw. “Winmodems” handelt – kastrierte Teile, bei denen man einige Bauteile im Werte von ein paar Cents gespart hat und für die es nur unter Windows Treiber gibt. Andererseits – wer hat heute noch kein DSL? Ich habe noch keinen einzigen Fall erlebt, bei dem der Router oder das DSL-Modem nicht erkannt worden wäre.

    Übrigens, “TR-Imperium” – deine primitiven Ausdünstungen erinnern mich sehr stark an ein Erlebnis in der U-Bahn: da krakeelten zwei Latinojungs die ganze Fahrt herum und brüllten grinsend zwischendurch “Wir sind Türken!”. Leider haben sie vergessen, daß sie zwischendurch Spanisch sprachen …
    Was immer du für ein Problem hast, löse es doch bei Eurem nächsten braunen Parteitag – aber wie ich höre, hat man Euch keine Räumlichkeiten vermietet …? ;-)

  11. Vorteile von Linux kannst du
    http://www.arnold.at/Linux_1.htm#Lizenzkosten
    entnehmen, dort steht zwar auch, dass es
    kostenlos ist, aber auch weitere Vorteile sind
    zu lesen.

  12. Man kann es zwar kostenlos aus dem Internet laden aber wenn man sich ernsthaft damit beschäftigen will kommt man um den Kauf von Literatur nicht herum. Die “Bibel”:
    http://www.edv-buchversand.de/suse/product.php?cnt=product&id=aw-2478&sid=deec3fcc36ce2840939c2f2cf94beb28

    Oder man nimmt doch SuSe in der Verkaufsversion, und erhält außer 2 DVDs ein 270 Seiten Handbuch:
    http://www.edv-buchversand.de/suse/product.php?cnt=product&id=sus172&sid=deec3fcc36ce2840939c2f2cf94beb28

    Jetzt stehen rund 60 € gegen den Preis von Windows, aber bei den 60 € hat man nicht nur ein nacktes Betriebssystem, sondern ein Handbuch und außer einem kompletten Office auch so viele Programme und Tools (und auch kleine Spiele), das man für einige Wochen keinen Softwarenachschub braucht.
    Viren kann es theoretisch auch für Linux geben. Jedoch ist die Anzahl der installierten Linux-Systeme deutlich geringer als die der Windowssysteme, und zudem mit weniger Sicherheitslücken behaftet, das es einfach für die Virenprogramierer viel interessanter ist sich auf Windows zu konzentrieren. Ein weiterer Punkt: Bei Linux sind alle Ports geschlossen, und müssen bei Bedarf erst geöffnet werden.

    Die Hardwareanforderungen bei der aktuellen SuSe:
    - Prozessor: Intel: Pentium 1-4 oder Xeon; AMD: Duron, Athlon, Athlon XP, Athlon MP, Athlon 64, Sempron oder Opteron
    - Arbeitsspeicher: Mindestens 256 MB; 512 MB empfohlen.
    - Festplatte: Mindestens 500 MB für Minimalsystem; 3 GB für Standardsystem empfohlen.
    - Sound- und Grafikkarten: Die meisten aktuellen Sound- und Grafikkarten werden unterstützt.

    Die aktuellen Distributionen lassen sich von jedem der Windows installieren kann installieren. Wir sind nicht mehr in der Zeit von SuSe 6.x wo viel Handarbeit notwendig war.

    Und wer DSL hat und sich vernünftigerweise auch einen Router besorgt hat bei dem holt sich Linux die benötigten Informationen per DHCP beim Router und man ist im Internet.
    Eine LiveCD sollte jeder besitzen. Denn macht sein Windoof mal Probleme kommt man damit wenigstens noch ins Internet und kann nach Problemlösungen suchen (oder einen Hilfeschrei loslassen ;) ).

    Linux ist schon lange kein Betriebssystem mehr nur für Freaks und Friggler !
    Es erfordert halt etwas mehr Einarbeitung, aber kann von Hause aus auch deutlich mehr als Windows. Und wenn man von einer Verkaufsversion ausgeht: Man bekommt deutlich mehr für sein Geld!

    ups, mein Linux müsste mal wieder gebootet werden, es läuft seit 380 Tagen!

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