Weil Windows eben bekannter ist. Ferner gab es eine Zeit, in der Microsoft seine Programme so entwickelt hat, das die mit nichts anderem kompatibel waren. Dafür hat Bill Gates auch schon einen 3 Stelligen Millionenbetrag an die EU wegen Wettbewerbsverzerrung gezahlt. Linux ist kein schlechtes Betriebssystem, aber fast jeder arbeitet halt mit Windows. Ich habe z.B. auch XP Home!
Paul Kalkbrenner Said:
linux ist zu kompliziert nehmen wir mal apple:
des machst du an und es läuft ohne irgendwelche problem und erklärt sich ganz von selbst
bei windows bekommst du noch irgend ein nerviges tier das dir alles erklärt (office)
bei linux muss man ein wenig mehr selbst machen bestimmte dinge runter laden e.t.c. außerdem ist es unbekannt und die läute wissen meist nicht das es noch andere betriebssysteme gibt außer APPLE` s OS und windows (vista&7)
MeMeMe Said:
1. Windows hat meiner Erfahrung nach einfach eine besser Unterstützung für Hardware (z.B. GDI-Printer, Winmodems)
2. Unter Linux bekommt man manche Sachen nur zum Laufen, wenn man auf die Kommandozeile wechselt.
3. Kommerzielle Spiele gibt es für Linux fast gar nicht, selbst der Mac hat viel mehr Spiele.
4. Oft haben Linuxprogramme keine durchdachte Benutzeroberfläche, dadurch sind sie nicht so intuitiv, wie man das von vielen Windows-Programmen kennt.
5. Windows 7 wird total überschätzt. Das Betriebssystem ist kaum besser als Vista, fühlt sich aber durch einige kleine Tuning-Maßnahmen an der Benutzeroberfläche etwas flotter an – das macht allerdings schon viel aus. Unter Linux dagegen fühlt sich die GUI teilweise recht träge an, sogar träger als das Windows in der virtuellen Maschine (persönliche Erfahrung).
6. Die meisten Nutzer sind keine Geeks und “verstehen” den PC nicht. Es reichen schon Kleinigkeiten, z.B. wenn eine Funktion nicht im selben Menü zu finden ist, um Verwirrung zu stiften.
Versteh das nicht falsch. Ich denke nicht, dass Linux schlecht ist (ich nutze es ja selbst), es ist nur in einigen entscheidenden Punkten nicht so gut, wie seine kommerzielle Konkurrenten. Ich habe in all den Jahren die ich Linux jetzt nutze erst zwei Kernel-Panics gesehen (vermutlich auf Grund eines Hardwarefehlers) während ich es unter Windows regelmäßig mit Treiber bedingten BSODs zu tun bekomme – das kratzt aber den normalen Benutzer wenig, wenn er mit dem System nicht richtig arbeiten kann.
Eddi L Said:
Das liegt einfach daran, dass fast jeder mit Windows arbeitet und sich mehr Menschen mit diesem System auskennen als mit anderen. Wenn du Hilfe brauchst, weil du irgendetwas in einem Windowssystem nicht verstehst findest du schnell jemanden der dir Helfen kann, bei Linux kaum jemanden. Und dadurch, dass Linux sich so stark von Windows unterscheidet wirkt es auf viele Leute sehr kompliziert und unverständlich. Es kommt also immer darauf an, was man kennt und woran man gewöhnt ist.
Quasimodos Klon Said:
Das ist alles eine Sache der Vermarktung. Microsoft will verkaufen und setzt daher auf leichte Bedienbarkeit. Bei Linux ist das anders, da sitzen Tüftler, die ein sicheres, funktionierendes und frei konfigurierbares System erstellen wollen. Linux ist mittlerweile eine riesige Softwaresammlung.
Ich bevorzuge Linux, habe auch schon Jahre die Windowspartition nicht mehr gebootet, hüte mich aber davor, es einem Einsteiger als das Nonplusultra zu empfehlen. Man kann zwar eine Desktopoberfläche mit CD einlegen und ein paar Mausklicks einrichten, aber ganz ohne Kenntnisse geht es nicht immer. Nur wer sich ein wenig mit der Materie auseinandersetzt und nicht kommerzielle Spiele nutzt, hat eigentlich keinen Anlaß, Windows zu benutzen – außer vielleicht beim Webdesign ein paar Browser in einer virtuellen Windowsumgebung.
Von negativer Resonanz bekomme ich allerdings nichts mit. Die Leute sind lediglich zu bequem, sich auf ein neues System einzuarbeiten und bleiben lieber beim ihnen bekannten Windows. Daher lehnen viele für sich selbst den Umstieg ab. Mir hat noch nie jemand erzählen wollen, daß ich mit Linux im Nachteil wäre – eher im Gegenteil, Interesse ist vorhanden, aber der Aufwand wird gescheut.
__
PS: Ich hatte mal vor geraumer Zeit eine Beschreibung der Betriebssysteme gelesen, worüber ich immer etwas schmunzeln muß:
Linux: Man weiß, wieso es funktioniert.
Mac-OS: Man weiß nicht, wieso es funktioniert.
Windows: Man weiß nicht, wieso es nicht funktioniert.
Teilweise schon was wahres dran, stellt die Architekturen zumindest gut dar, und so ein bißchen Zynismus liebe ich.
Und dem entgegenhalten muß man zu Linux natürlich den Spruch:
WENN es läuft, dann läuft’s stabil.
fretrunner Said:
Also ich denke nicht so, nutze seit ca. 5 Jahren nur noch Ubuntu und habe gar kein Windows mehr zu Hause.
Bin sehr zufrieden und froh das einfach alles super und schnell läuft und ich keine Zeit und Ressourcen mit Antivirus-Programmen, Registry-Cleanern und was es da noch so alles an – laut Titelseiten sämtlicher Pc- Zeitschriften – Zusatzprogrammen unbedingt nötig ist, damit Windows endlich schnell, sicher und gut wird.
Ich denke der Ruf kommt noch aus einer Zeit, als einige Hardware nicht gleich unter Linux lief und man zur Problemlösung kryptische Befehlszeilen in die Konsole tippen musste
dabei ist es heute so, das man einen Drucker abschließt und nach 1 Sekunde die Meldung erscheint, das man nun drucken kann.
bei Windows bedarf es dazu erstmal einer langen Installationsorgie.
nicht zum positiven Bild trug sicher auch das mitunter etwas sektiererisch anmutende Verhalten mancher Linux-” Jünger” bei.
Web-Man Said:
► Windows 7 kann nicht das beste OS auf dem Markt sein, denn auch Windows 7 hat Schwächen und ist wie jede komplexere Software mit Fehlern versehen.
► Ich selbst setze XP, Windows 7 und Linux Ubuntu ein und finde alle Betriebs-Systeme gut – XP ist jedoch nicht mehr ganz so neu und modern und wird nur noch bis 2014 gepatcht.
► Auf jeden Fall braucht sich Linux in Sachen Modernität nicht vor Windows 7 zu verstecken – und gerade bei Ubuntu sieht man, dass Linux nicht schwierig und nichts nur für IT-Experten ist, sondern dass es im Prinzip ganz einfach ist und von Version zu Version etwa beim Set-up-Prozess vereinfacht wird.
► Dass Linux schlecht oder kompliziert ist, hält sich bei einigen Leuten als hartnäckiges Vor-Urteil;
viele Normal-User, die Linux nicht mögen, sollten es einfach mal ausprobieren – was auch ohne Installation nach dem Booten von einer entsprechenden CD geht, und eventuell würden sie ihre Meinung dann ändern.
► Linux ist sicherer als Windows, und ausserdem verfügt es etwa über eine komfortable Update-Zentrale;
die Vor- und Nachteile von Linux kann sich hier jeder durchlesen, der will: http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de
JayBee_XXL Said:
Bei mir ist es ähnlich , denn ich habe auch Windows 7 neben Ubuntu – Linux parallel installiert. Der Anteil der Windowsnutzung liegt bei mir aber auch nur noch bei max. 10 %. Eines der Hauptprobleme vor einigen Jahren die mich hinderten, Linux verstärkt einzusetzen war der, dass ich bei der Einbindung meiner peripheren Hardware immer auf scheinbar unüberwindbare Hindernisse stieß und viele Geräte einfach nicht unter Linux laufen wollten. Bis ich dann auf Ubuntu stieß und mich mit dieser Distribution eingehend vertraut machte. Das setzte natürlich einen verstärkten Lernprozess voraus und vieles musste ich mir auch buchstäblich durch “learning by doing” beibringen. Aber dieser “Umstieg” hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt. Früher musste ich mein Windows (XP) so alle halbe Jahre neu aufsetzen, weil es schneckenlahm geworden und mit Viren und Trojanern verseucht war, heute ist dieses Thema “Schnee von gestern”. Linux ist einfach nur geil und wer weiß, wie Ubuntu tickt, der hat auch bei der Installation keine Probleme. Mal ganz abgesehen davon, dass die Installation gerade von Ubuntu mittlerweile kinderleicht geworden ist und diese Distribution auch mit so ziemlich jeder alten und neuen Hardware keine Probleme hat.
Ich denke auch mal dass einer der Hauptgründe, dass viele Userinnen und User den Umstieg auf Linux scheuen darin zu sehen ist, dass nicht nur eine “mangelnde Vermarktung und Werbung” für diese Produkte besteht, sondern auch, dass hier ein “Umdenken und Umlernen” erfolgen muss. Denn Linux ist nun mal kein Windows und vieles, was aus der Windows – Welt so vertraut war, ist anders und fremd.
Aber irgendwie ist an der alten Weisheit: “Mac is for working, Linux is for networking and Windows ist for playing Solitair” sehr viel Wahres dran. Wobei ich sogar noch weitergehen will und behaupte: “Wer Linux auf seinem Rechner hat, der kann auch gut und gerne auf Apple ’s Mac verzichten”. Denn es gibt kaum etwas von Apple, was Linux nicht auch kann. Schließlich handelt es sich ja in beiden Fällen um UNIX – Systeme!
Kreissäge Said:
Ich mache es kurz:
Ich arbeite mit Windows 7.Spiele aber schon länger mit dem Gedanken eine LINUX-Distribution mal auszuprobieren.
Was mich bisher davor zurückschreckt ist (vielleicht auch nur ein Vorurteil,aber doch ein weit verbreitetes) das ich glaube
a) man muss wirklich IT-Experte sein,um damit gut umgehen zu können, um eventuell Fehler zu finden und zu beseitigen. das dauert bei Windows ja manchmal schon ewig,
b) da ich viel Grafikbearbeitung mache,die Angst das meine Arbeitsprogramme (z.B Adobe cs5) nicht auf Linux laufen,und ich dann die Arbeit habe alles rückgängig zu machen,und mir vielleicht noch irgendwelche Schäden verursacht.
Naiv,vielleicht,freilich, jedoch auch nur einer der Millionen User, die genauso denken.
Weil Windows eben bekannter ist. Ferner gab es eine Zeit, in der Microsoft seine Programme so entwickelt hat, das die mit nichts anderem kompatibel waren. Dafür hat Bill Gates auch schon einen 3 Stelligen Millionenbetrag an die EU wegen Wettbewerbsverzerrung gezahlt. Linux ist kein schlechtes Betriebssystem, aber fast jeder arbeitet halt mit Windows. Ich habe z.B. auch XP Home!
linux ist zu kompliziert nehmen wir mal apple:
des machst du an und es läuft ohne irgendwelche problem und erklärt sich ganz von selbst
bei windows bekommst du noch irgend ein nerviges tier das dir alles erklärt (office)
bei linux muss man ein wenig mehr selbst machen bestimmte dinge runter laden e.t.c. außerdem ist es unbekannt und die läute wissen meist nicht das es noch andere betriebssysteme gibt außer APPLE` s OS und windows (vista&7)
1. Windows hat meiner Erfahrung nach einfach eine besser Unterstützung für Hardware (z.B. GDI-Printer, Winmodems)
2. Unter Linux bekommt man manche Sachen nur zum Laufen, wenn man auf die Kommandozeile wechselt.
3. Kommerzielle Spiele gibt es für Linux fast gar nicht, selbst der Mac hat viel mehr Spiele.
4. Oft haben Linuxprogramme keine durchdachte Benutzeroberfläche, dadurch sind sie nicht so intuitiv, wie man das von vielen Windows-Programmen kennt.
5. Windows 7 wird total überschätzt. Das Betriebssystem ist kaum besser als Vista, fühlt sich aber durch einige kleine Tuning-Maßnahmen an der Benutzeroberfläche etwas flotter an – das macht allerdings schon viel aus. Unter Linux dagegen fühlt sich die GUI teilweise recht träge an, sogar träger als das Windows in der virtuellen Maschine (persönliche Erfahrung).
6. Die meisten Nutzer sind keine Geeks und “verstehen” den PC nicht. Es reichen schon Kleinigkeiten, z.B. wenn eine Funktion nicht im selben Menü zu finden ist, um Verwirrung zu stiften.
Versteh das nicht falsch. Ich denke nicht, dass Linux schlecht ist (ich nutze es ja selbst), es ist nur in einigen entscheidenden Punkten nicht so gut, wie seine kommerzielle Konkurrenten. Ich habe in all den Jahren die ich Linux jetzt nutze erst zwei Kernel-Panics gesehen (vermutlich auf Grund eines Hardwarefehlers) während ich es unter Windows regelmäßig mit Treiber bedingten BSODs zu tun bekomme – das kratzt aber den normalen Benutzer wenig, wenn er mit dem System nicht richtig arbeiten kann.
Das liegt einfach daran, dass fast jeder mit Windows arbeitet und sich mehr Menschen mit diesem System auskennen als mit anderen. Wenn du Hilfe brauchst, weil du irgendetwas in einem Windowssystem nicht verstehst findest du schnell jemanden der dir Helfen kann, bei Linux kaum jemanden. Und dadurch, dass Linux sich so stark von Windows unterscheidet wirkt es auf viele Leute sehr kompliziert und unverständlich. Es kommt also immer darauf an, was man kennt und woran man gewöhnt ist.
Das ist alles eine Sache der Vermarktung. Microsoft will verkaufen und setzt daher auf leichte Bedienbarkeit. Bei Linux ist das anders, da sitzen Tüftler, die ein sicheres, funktionierendes und frei konfigurierbares System erstellen wollen. Linux ist mittlerweile eine riesige Softwaresammlung.
Ich bevorzuge Linux, habe auch schon Jahre die Windowspartition nicht mehr gebootet, hüte mich aber davor, es einem Einsteiger als das Nonplusultra zu empfehlen. Man kann zwar eine Desktopoberfläche mit CD einlegen und ein paar Mausklicks einrichten, aber ganz ohne Kenntnisse geht es nicht immer. Nur wer sich ein wenig mit der Materie auseinandersetzt und nicht kommerzielle Spiele nutzt, hat eigentlich keinen Anlaß, Windows zu benutzen – außer vielleicht beim Webdesign ein paar Browser in einer virtuellen Windowsumgebung.
Von negativer Resonanz bekomme ich allerdings nichts mit. Die Leute sind lediglich zu bequem, sich auf ein neues System einzuarbeiten und bleiben lieber beim ihnen bekannten Windows. Daher lehnen viele für sich selbst den Umstieg ab. Mir hat noch nie jemand erzählen wollen, daß ich mit Linux im Nachteil wäre – eher im Gegenteil, Interesse ist vorhanden, aber der Aufwand wird gescheut.
__
PS: Ich hatte mal vor geraumer Zeit eine Beschreibung der Betriebssysteme gelesen, worüber ich immer etwas schmunzeln muß:
Linux: Man weiß, wieso es funktioniert.
Mac-OS: Man weiß nicht, wieso es funktioniert.
Windows: Man weiß nicht, wieso es nicht funktioniert.
Teilweise schon was wahres dran, stellt die Architekturen zumindest gut dar, und so ein bißchen Zynismus liebe ich.
Und dem entgegenhalten muß man zu Linux natürlich den Spruch:
WENN es läuft, dann läuft’s stabil.
Also ich denke nicht so, nutze seit ca. 5 Jahren nur noch Ubuntu und habe gar kein Windows mehr zu Hause.
Bin sehr zufrieden und froh das einfach alles super und schnell läuft und ich keine Zeit und Ressourcen mit Antivirus-Programmen, Registry-Cleanern und was es da noch so alles an – laut Titelseiten sämtlicher Pc- Zeitschriften – Zusatzprogrammen unbedingt nötig ist, damit Windows endlich schnell, sicher und gut wird.
Ich denke der Ruf kommt noch aus einer Zeit, als einige Hardware nicht gleich unter Linux lief und man zur Problemlösung kryptische Befehlszeilen in die Konsole tippen musste
dabei ist es heute so, das man einen Drucker abschließt und nach 1 Sekunde die Meldung erscheint, das man nun drucken kann.
bei Windows bedarf es dazu erstmal einer langen Installationsorgie.
nicht zum positiven Bild trug sicher auch das mitunter etwas sektiererisch anmutende Verhalten mancher Linux-” Jünger” bei.
► Windows 7 kann nicht das beste OS auf dem Markt sein, denn auch Windows 7 hat Schwächen und ist wie jede komplexere Software mit Fehlern versehen.
► Ich selbst setze XP, Windows 7 und Linux Ubuntu ein und finde alle Betriebs-Systeme gut – XP ist jedoch nicht mehr ganz so neu und modern und wird nur noch bis 2014 gepatcht.
► Auf jeden Fall braucht sich Linux in Sachen Modernität nicht vor Windows 7 zu verstecken – und gerade bei Ubuntu sieht man, dass Linux nicht schwierig und nichts nur für IT-Experten ist, sondern dass es im Prinzip ganz einfach ist und von Version zu Version etwa beim Set-up-Prozess vereinfacht wird.
► Dass Linux schlecht oder kompliziert ist, hält sich bei einigen Leuten als hartnäckiges Vor-Urteil;
viele Normal-User, die Linux nicht mögen, sollten es einfach mal ausprobieren – was auch ohne Installation nach dem Booten von einer entsprechenden CD geht, und eventuell würden sie ihre Meinung dann ändern.
► Linux ist sicherer als Windows, und ausserdem verfügt es etwa über eine komfortable Update-Zentrale;
die Vor- und Nachteile von Linux kann sich hier jeder durchlesen, der will:
http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de
Bei mir ist es ähnlich , denn ich habe auch Windows 7 neben Ubuntu – Linux parallel installiert. Der Anteil der Windowsnutzung liegt bei mir aber auch nur noch bei max. 10 %. Eines der Hauptprobleme vor einigen Jahren die mich hinderten, Linux verstärkt einzusetzen war der, dass ich bei der Einbindung meiner peripheren Hardware immer auf scheinbar unüberwindbare Hindernisse stieß und viele Geräte einfach nicht unter Linux laufen wollten. Bis ich dann auf Ubuntu stieß und mich mit dieser Distribution eingehend vertraut machte. Das setzte natürlich einen verstärkten Lernprozess voraus und vieles musste ich mir auch buchstäblich durch “learning by doing” beibringen. Aber dieser “Umstieg” hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt. Früher musste ich mein Windows (XP) so alle halbe Jahre neu aufsetzen, weil es schneckenlahm geworden und mit Viren und Trojanern verseucht war, heute ist dieses Thema “Schnee von gestern”. Linux ist einfach nur geil und wer weiß, wie Ubuntu tickt, der hat auch bei der Installation keine Probleme. Mal ganz abgesehen davon, dass die Installation gerade von Ubuntu mittlerweile kinderleicht geworden ist und diese Distribution auch mit so ziemlich jeder alten und neuen Hardware keine Probleme hat.
Ich denke auch mal dass einer der Hauptgründe, dass viele Userinnen und User den Umstieg auf Linux scheuen darin zu sehen ist, dass nicht nur eine “mangelnde Vermarktung und Werbung” für diese Produkte besteht, sondern auch, dass hier ein “Umdenken und Umlernen” erfolgen muss. Denn Linux ist nun mal kein Windows und vieles, was aus der Windows – Welt so vertraut war, ist anders und fremd.
Aber irgendwie ist an der alten Weisheit: “Mac is for working, Linux is for networking and Windows ist for playing Solitair” sehr viel Wahres dran. Wobei ich sogar noch weitergehen will und behaupte: “Wer Linux auf seinem Rechner hat, der kann auch gut und gerne auf Apple ’s Mac verzichten”. Denn es gibt kaum etwas von Apple, was Linux nicht auch kann. Schließlich handelt es sich ja in beiden Fällen um UNIX – Systeme!
Ich mache es kurz:
Ich arbeite mit Windows 7.Spiele aber schon länger mit dem Gedanken eine LINUX-Distribution mal auszuprobieren.
Was mich bisher davor zurückschreckt ist (vielleicht auch nur ein Vorurteil,aber doch ein weit verbreitetes) das ich glaube
a) man muss wirklich IT-Experte sein,um damit gut umgehen zu können, um eventuell Fehler zu finden und zu beseitigen. das dauert bei Windows ja manchmal schon ewig,
b) da ich viel Grafikbearbeitung mache,die Angst das meine Arbeitsprogramme (z.B Adobe cs5) nicht auf Linux laufen,und ich dann die Arbeit habe alles rückgängig zu machen,und mir vielleicht noch irgendwelche Schäden verursacht.
Naiv,vielleicht,freilich, jedoch auch nur einer der Millionen User, die genauso denken.
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