Warum bedient SuSE-Linux die USB-Schnittstelle so langsam?
Frage: Ich verwende an einem Windows-PC eine externe Festplatte per USB-Schnittstelle. Der Datenaustausch mit dieser Festplatte erfolgt zügig und problemlos.
Wenn ich auf dem selben Rechner (nicht auf dem gleichen, sondern auf dem selben!) SuSE 9.2 ohne grafische Oberfläche verwende, dann wird die HD an der selben USB-Schnittstelle nur noch fürchterlich langsam bedient.
Warum? Wer hat einen Tip, kennt ein Stichwort zum googlen oder ähnliches?
Nachtrag: NTFS
Welches Format hat die HD? NTFS? Sollte mit FAT 32 Formatiert sein. Das können beide Systeme gut lesen.
SUSE 9.2 ist bereits viele Jahre alt. Vielleicht liegt es daran?
SUSE 11.0 ist derzeit der Standard.
NTFS ist ein Dateisystem für Windows. Damit hat Suse als Linuxdistribution Probleme. Standardmäßig hat Suse auf eine so formatierte Partition nur lesenden Zugriff. Im Link ist erklärt, wie man das Laufwerk so mounten kann, dass Linux auch schreibend darauf zugreift. Oder du googlest einfach mal nach “ntfs suse”.
Ach ja, nur so am Rande: Die derzeit -noch- aktuelle, fertige Version ist Opensuse 10.3, Version 11.0 kommt erst am 19.6. in der Endfassung raus (obwohl natürlich bisher als Beta erhältlich).
Für Festplatten auf die sowohl Windows ab 2000 und Linux zugreifen können soll ist FAT32 das richtige Dateisystem.