Virtual Box: 2 Vista-Clients und vier Linux-Servern als virtuelle Maschinen auf Linux-Host. Was ist wichtig?
Kann ich von einem der Vista (Home Premium)-Clients via Internet Explorer zu sammeln, um den Apache Web-Server auf eine virtuelle Linux-Server zugreifen? Wie setzen Sie es in Virtual Box? Kann Virtual Box zur Sicherung und Wiederherstellung von virtuellen Client verwendet werden? Virtual Box hat beachtliche Einschränkungen? Welche Ressourcen (Speicher, etc.) planen, sollte ich mein neues Notebook kaufen, so dass die oben genannten Anforderungen umgesetzt performant können?
vorweg, alle Fragen kann ich dir leider nicht beantworten, aber wenigstens ein paar
1.) Zugriff auf den Apache Webserver
geht bestimmt, ich weiß leider nicht wie.
Bei Vista gibt es hier jedoch schon erste Probleme, da es keinen Treiber für die AMD PCnet Ethernet Card (welche von VirtualBox für den Gast “bereitgestellt” wird) mitliefert. Du musst den Treiber manuell installieren. Diesen findest du in den Guest Additions von VBox.
2.) Sicherung und Wiederherstellung
Ja, das geht ohne Probleme. Du kannst mit VBox Snapshots von deinem System erstellen (geht unglaublich schnell, grade im Vergleich zu Virtual Server). Die Wiederherstellung läuft absolut problemlos.
Aber Achtung, die Snapshot Dateien können riesig werden, deswegen von Zeit zu Zeit nicht mehr benötigte Snapshots löschen (VBox unterstützt dies einwandfrei, aber es kann je nach Größe des Snapshots einige Zeit dauern, da die Snapshots “zusammengeführt” werden, damit keine wichtigen Daten verloren gehen (passiert nur, wenn du einen alten Snapsho löscht, auf dem weitere aufbauen, wenn du das aktuelle System bzw. den neuesten Snapshot verwirfst geht alles recht schnell)
3.) Einschränkungen
Mir ist bei der Arbeit mit VBox noch nichts besonderes aufgefallen. Aber am besten überfliegst du mal das User Manual und schaust dort nach deinen speziellen Anforderungen.
Achtung: Vista wird erst ab Version 1.5 unterstützt!
Und ich persönlich empfehle die Guest Additions immer zu installieren, da das System dann einfach besser läuft.
4.) Ressourcen
Sehr, sehr viel Hauptspeicher. Ich bin mir nichtmal sicher, dass dein Vorhaben tatsächlich so einfach umsetzbar ist (zumindest nicht, solange die Maschinen parallel laufen sollen).
Rein theoretisch brauchst du soviel Hauptspeicher, wie dein Linux Host braucht, um vernünftig zu laufen plus den Hauptspeicher, den jedes einzelne OS in den virtuellen Maschienen benötigt. (Für XP auf XP wird z.B. min. 1 GB RAM empfohlen)
Vista verweigert die Installation, wenn du ihm weniger als 512 MB RAM zuweist. D.h. wenn du beide Vista Clients parallel laufen lassen möchtest brauchst du mindestens 1 GB RAM allein für die virtuellen Maschinen. Hinzu kommt dann noch der Hauptspeicher, den dein Host braucht, um venünftig zu laufen.
Du solltest dich also folgendes fragen:
1. Sollen alle virtuellen Maschinen parallel laufen?
2. Welche virtuellen Maschinen sollen parallel laufen?
3. Wie groß ist die empfohlene Hauptspeichergröße für die einzelnen OS?
4. Unbedingt daran denken, dass dein Host ja auch noch RAM braucht!
Bevor du richtig loslegst würde ich dir noch empfehlen mal einen Blick auf die folgenden Seiten zu werfen:
User FAQ: http://virtualbox.org/wiki/User_FAQ
End-user documentation: http://virtualbox.org/wiki/End-user_documentation
User Manual: http://virtualbox.org/download/UserManual.pdf
Meiner persönlichen Erfahrung nach triffst du mit VBox eine gute Entscheidung, was die Virtualisierung angeht. Es ist recht einfach und intuitiv in der Bedinung und bietet eigentlich alle Features, die man braucht.