Linux Ubuntu Vorteile?

‘Ll Wahrscheinlich Umstellung auf Ubuntu Linux. Habs wurden von vielen empfohlen worden. Nun meine Frage: Was ist der Vorteil von Linux? Nicht jede ihrer Auszeichnung! Und Sie k

8 Responses

  1. Programme/Spiele von Windows laufen erstmal nicht unter Linux.
    Wenn Du Pech hast, kannst Du auch Geräte wie Drucker, Scanner, DVB-T-Karte usw. nicht unter Linux nutzen.

  2. Windowprogramme und Spiele die für Windows programmiert wurden sind, könnte man über WINE in Linux starten, jedoch ist eine Funktionsgarantie nicht gegeben.
    Bei Spielen kommt noch die fehlende DirectX-Untestützung hinzu.

    Mein Tipp: Viele Linuxbenutzer wollen einen Windowbenutzer missionieren, ohne dessen Einsatzgebietes des PCs zu kennen. Wenn Du Spieler bist, bleibe bei Windows und lass Dich nicht missionieren…

  3. Als Arbeitsbetriebssystem sicherer als Windows, als Spielebetriebssystem weniger geeignet.
    Für die meisten Anwendungen gibt es unter Linux entsprechende “Gegenstücke” zu Windowsprogrammen, OpenOffice gibt es zum Beispiel für beide Betriebssysteme.
    Bevor Du Experimente machst, und nur noch Probleme hast, besorge Dir eine LiveCD Version, die direkt von CD starten und Deine Festplatte nicht antastet. Damit kannst Du Dir einen eigenen Eindruck verschaffen (Auch für Rettungsversuche bei defektem Windows ganz nützlich)

  4. Kann man alle Spiele darauf spielen: Nein. Es ist ein anderes Betriebssystem und die meisten Programme (und fast alle Spiele) sind auf ein bestimmtes Betriebssystem angepasst. Es gibt mit Wine zwar einen Emulator, aber darin laufen die Spiele natürlich langsamer, weil eine zusätzliche Schicht durchlaufen werden muß.

    Wenn man die aktuellen Spiele spielen möchte oder bestimmte Programme braucht, die es nur unter Windows gibt, sollte man bei Windows bleiben.

    Linux hat besonders dann Vorteile, wenn du das Betriebssystem stark an deine Bedürfnisse anpassen oder stark automatisieren willst, eine wechselnde Anzahl von Computern benutzt, den Computer mit vielen anderen Leuten teilst oder einen Server betreibst. Einige Programme gibt es nur unter Linux oder sind auf Linux angepasst, wenn man die benutzen möchte ist Linux ebenfalls von Vorteil.

    Ansonsten kannst du dir einfach eine Linuxdistribution in einer VMWare-Umgebung ansehen, damit du weißt, was dich erwartet. Dabei wird nur ein zusätzliches Programm (eben VMWare) installiert, an deinem Computer wird sonst nichts verändert.

  5. Den Ausführungen von Belchon ist so gut wie nichts hinzuzuführen.
    Ausser das Du dann nicht ohne weiteres hier wieder auftauchst. Weil das mit Yahoo Clever nicht richtig funktioniert.

  6. Wenn du nicht weißt, warum du Linux willst, dann bleib bei Windows!
    Linux ist kein anderes Windows.

    Al

  7. Der große Vorteil ist: Es “fühlt” sich nach einhelliger Meinung vieler Linux-Nutzer wie Windows an, daher verwenden es die “Profis” eigentlich gar nicht so gerne, empfehlen es aber gerne Um- und Einsteigern weiter.

    Nachteile: Das Standardtheme ist BRAUN und vieles von dem, was man unter Windows nutzen konnte, läuft unter Umständen nicht auf Anhieb. Mein HP-Scanner und ein Drucker, die beide letztlich Supermarkt-Hardware sind – also eine sehr hohe Ausbreitung haben sollten – lassen sich beide unter keinem von mir getesten Linux nutzen (HP ScanJet 4470c & DeskJet 3320 – getestet unter OpenSuse 10.0-10.2, Ubuntu/Kubuntu 6.10, 7.04 steht demnächst an)

    Der Vorteil: Der Desktop wirkt aufgeräumt, die Programme sind leicht aufrufbar, über das Internet lässt sich etliches nachinstallieren, vorab der Installation kann man das System bereits eingehend von der Live-CD/DVD testen und die Installation selbst erfolgt aus dem Live-System selbst heraus.

    Wenn du lieber nicht das dem MacOS nachempfundenen Gnome nutzen willst, sondern das dem Windows-Desktop nachempfundenen KDE, solltest du besser Kubuntu nehmen.

  8. Generell muss man leider sagen, dass Windows-Spiele und Anwendungen nicht unter Linux funktionieren.
    Natürlich gibt es auch hier einige Ausnahmen, allerdings muss dann meistens die Software erneut als linux-kompatibel gekauft werden.
    Zudem gibt es auch drei andere Versuche, Windows-Software unter Linux zu nutzen:

    1. – WINE:
    WINE ist ein Binäremulator (du brauchst nicht zu verstehen was es eigentlich bedeutet), welcher simple Windows-Anwendungen (wie zum Beispiel utorrent) und auch einige Spiele nach intensiver Fehlersuche und Einrichtung zum Starten bekommt.

    2. – Cedega (ehemals WineX)
    Diese Software basiert auf WINE, ist aber im Gegensatz dazu kommerzieller Natur. Das Programm versucht (mehr oder weniger erfolgreich), DirectX-Unterstützung zu geben. Bei mir hat es allerdings leider nicht funktioniert.

    3. – CodeWeavers
    Diese basiert auch auf WINE und hat es sich als Ziel gesetzt, Office-Anwendungen (wie Word, PowerPoint etc.) unter anderem unter Linux zum Funktionieren zu bringen. Diese Software sehe ich aber wegen zahlreich vorhandener und sogar kostenloser Office-Software für Linux (wie zum Beispiel OpenOffice oder AbiWord) als sinnlose Investition an. Da die Bedienung stark an das von den oben genannten Microsoft-Anwendungen angelehnt ist und die Programme eigentlich alle auch die Standard-Formate von Microsoft (z.B. .doc-Dateien) unterstützen, werden hier selbst für Linux-Neulinge keine Probleme entstehen.

    Wenn du hauptsächlich Gamer bist solltest du dir einmal das sehr breit gefächerte Angebot von Linux-Spielen (die auch fast alle kostenlos sind) anschauen. Die meisten haben zwar eine recht spartanische Grafik, aber der Spielspaß ist enorm und auf den Servern tummeln sich riesige Gamer-Communities. Im Zweifelsfall kannst du ja auch mal nach den folgenden Spielen suchen, da auch eine Windows-Version davon herunterzuladen ist: Nexuiz, Warsow, America’s Army, Sauerbraten (Shooter), Cube…

    Ich denke du befindest dich in einer sehr ähnlichen Situation wie ich vor einigen Monaten, als ich komplett auf Linux umgestiegen bin:
    Du bist dir unsicher ob du diese Entscheidung treffen solltest und ob du bei Linux durchblicken wirst. Wie du schon in Betracht gezogen hast, würde ich dir ebenfalls Ubuntu Linux empfehlen. Für Einsteiger und Profis gibt es eine sehr Hilfreiche Community (ubuntuusers.de) mit Wiki und Forum, die mir den Eintieg sehr erleichtert hat.

    Zudem empfehle ich dir, Windows nicht direkt von deinem Computer zu verbannen. Die Ubuntu LiveCD bietet dir zuerst die Möglichkeit, die Grundfunktionen zu testen ohne dabei deine Festplatte anzurühren oder gar u formatieren. Außerdem kann man während der Installation von Ubuntu seine Festplatte in wenigen einfachen Schritten partitionieren (aufteilen). Das lässt dir die Option offen, Windows immer noch installiert zu haben und auf der gleichen Festplatte Ubuntu zu installieren. Dann kannst du jedes mal beim Anschalten von Computer wählen, welches Betriebssystem du benutzen möchtest. Außerdem kann man die Aufteilung der Partitionen im Nachhinein noch ändern, was dir 3 Optionen lässt:
    - Du behältst Windows und löschst Ubuntu restlos
    - Du sagst Goodbye zu Windows und teilst Ubuntu die bisherige Windows-Partition zu
    - Du behältst sowohl Windows als auch Ubuntu, um unter Windows zu spielen und unter Ubuntu zu arbeiten und zu experimentieren

    Das dürfte dir zumindest schon einmal das Gewissen erleichtern, da die Installation von Ubuntu nur etwa 2GB benötigt und somit nicht sofort das “Todesurteil” für deine Windows-Daten bedeutet.

    Ich hoffe, dass ich dir die Entscheidung erleichtern konnte. Viel Erfolg beim Wechsel zu Linux oder weiterhin unter Windows!

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