Kennt ihr Schauspieler aus dem TV, die zwischen 2 Filmen auch mal Arbeitslosengeld erhalten?
In einem Interview sagte ein bekannter Schauspieler, Name leider entfallen, es gibt auch Schauspieler, die müssen auch zwischendurch Arbeitslosengeld beantragen. Kennt ihr welche
Gründe sind, dass nicht jeder TV Schauspieler Traum Gagen bekommt und Leute in der 2. und 3. Reihe auch nicht gleich immer eine Rolle bekommen.
Kathi Karrenbauer…Die hat im Dschungelcamp mit gemacht…Und vorher hatte sie eine Rolle im Frauengefängnis.Das war mal ne Serie….
Das kommt mehr vor als man glaubt. Nur nicht alle geben es zu.
Von denen gibt es mehr als man glaubt.
es gibt sehr viele deutsche Schauspieler, die regelmäßig Arbeitslosengeld beziehen oder beziehen müßten.Das merkst du ja schon daran, wenn die dann mal wieder 1-2 Jahre nicht in neuen Filmen zu sehen sind.Das betrifft eigentlich fast alle deutschen Schauspieler, die keine festen Rollen im Fernsehen haben ( wie z.B. “Matula”, Dauerjob) oder die nicht nebenbei noch Theater spielen können oder die nicht über genügend Ersparnisse verfügen.Viele leben sehr sparsam, wenn sie einige Jahre ganz oben sind, verdienen sie viel und können Geld zurücklegen, wenn sie sparsam leben und bezahltes Eigentum haben, keine neuen Autos, Reisen usw. brauchen, können sie auch mal ein paar Jahre ohne Einnahmen auskommen, oftmals verdient der Partner auch Geld.Viele brauchen jedoch das Geld vom Amt und verzichten mehr oder weniger freiwillig darauf, weil sie Angst haben, das sie auf dem Amt erkannt werden oder das die Mitarbeiter dann tratschen, das ist natürlich peinlich für jeden Schauspieler und den Marktwert steigert es auch nicht gerade.Das ist natürlich fatal, weil die ja dann auch nichts in Rente und Krankenversicherung einzahlen etc, wenn sie ihren Anspruch nicht geltend machen.Neulich wurde da mal einer zu befragt, Name weiß ich nicht.
Weil der Arbeitsmarkt für Schauspieler schlecht ist, müssen viele Künstler stempeln gehen. Aber auch Spitzenverdiener kassieren Arbeitslosengeld
Die Gagen der Stars liegen über der Neidgrenze“, lästert Joachim Huth, Herstellungsleiter der „Lindenstraße“, über deutsche Spitzenverdiener vom Format eines Mario Adorf oder eines Götz George. Während sie Tagessätze von 12 000 Mark kassieren, müssen sich die meisten Fernsehkollegen mit einem Viertel dieser Summe begnügen. Am unteren Ende der Skala rangieren junge Theaterschauspieler mit einem Einstiegsgehalt von gerade mal 2500 Mark im Monat.
„Die Einkommensverteilung bei den Schauspielern ähnelt einer Pyramide“, sagt Karl-Heinz Roland, Abteilungsleiter bei der Zentralen Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung (ZBF) in Frankfurt. Er fügt hinzu: „Das Angebot an Stellen und die Nachfrage stehen in einem denkbar schlechten Verhältnis.“
Anspruch auf Arbeitslosengeld haben deshalb viele Schauspieler, denn die meisten sind nicht ununterbrochen beschäftigt. Aber auch Künstler mit vollem Terminbuch melden sich zuweilen beim Arbeitsamt. Diana Körner („Bergdoktor“), Leslie Malton („Der große Bellheim“), Monika Woytowicz („Liebling Kreuzberg“) und Rufus Beck („Der bewegte Mann“) beispielsweise beantragten in den vergangenen Jahren zwischen Dreh- oder Bühnenterminen Arbeitslosengeld und erhielten es – bis zum Höchstsatz von 3036 Mark netto für vier Wochen. „Mir ist es nicht peinlich, mein Arbeitslosengeld abzuholen, es gehört mir ja“, sagt Diana Körner. Rufus Beck findet: „Die Arbeitslosenversicherung ist nicht als Solidarbeitrag gedacht, sondern zur eigenen Absicherung. Wenn ich in eine Versicherung einzahle, kann ich sie auch in Anspruch nehmen.“ „Ich melde mich immer wieder beim Arbeitsamt“, bekennt Monika Woytowicz.
Nicht allein die Kellerkinder empfinden dies als ungerecht. Marie-Luise Marjan („Lindenstraße“) schlägt vor: „Ab einer bestimmten Vermögensgrenze dürfte nichts mehr gezahlt werden.“ Jennifer Minetti fordert: „Gutverdienende Schauspieler sollten aus Solidarität mit ihren armen Kollegen in drehfreier Zeit kein Arbeitslosengeld verlangen.“ Dagmar Hessenland („Lindenstraße“) ging früher ebenfalls stempeln, sagt aber inzwischen: „Manchmal hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich beim Fernsehen am Tag genausoviel verdiente wie ein Facharbeiter im Monat. Heute würde ich auf Arbeitslosengeld verzichten, wenn bedürftige Kollegen davon profitierten. Der Staat müßte das gewährleisten.“
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SCHAUSPIELER: Fernsehstars auf Stütze – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/medien/schauspieler-fernsehstars-auf-stuetze_aid_163426.html
Da könnte vielleicht Eisi Gulp dabei sein.
Mir fällt gerade nur Martin Semmelrogge ein!