Die Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg installiert bei Tausender ausgesuchter Haushalte in Dt., Schweiz und Österreich Geräte zur Ermittlung des TV-Konsumverhaltens.
Volker Said:
Die Einschaltquoten werden von der GFK (Gesellschaft für Konsumforschung, mit Sitz in Nürnberg) ermittelt.
Die so genannte Teleskopie findet in Deutschland heute im Auftrag der Sender über die Gesellschaft für Konsumforschung statt. Die Quotenerhebung kostet bis zu 20 Millionen Euro jährlich. Das geplante „Telecontrol Score“ wird die Erhebung um rund ein Viertel verteuern, da das System auch Fernsehen über Computer sowie zeitversetzte Nutzung via Festplatte berücksichtigen soll.
Durch 5.640 Haushalte (davon 140 mit Hauptverdiener ohne deutsche Staatsbürgerschaft, aber mindestens mit EU-Pass[1]) mit ca. 13.000 Bewohnern wird für über 34 Millionen deutschsprachige Fernsehhaushalte mit insgesamt zirka 73 Millionen Zuschauern repräsentativ gemessen, welche Teile der Bevölkerung welche Sendungen auf welchen Programmen sehen.
Die Haushalte zur Erhebung der Einschaltquote sind nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, telefonisch kontaktiert und bekamen zur Erhebung der Daten eine sogenannte „Quotenbox“, offiziell GfK-Meter, zugesandt.
Die GfK in Deutschland stellt dem Endverbraucher keine Messdaten zur Verfügung, die meisten Sender liefern eine vereinfachte Auswertung (pro Sendung, oder pro Tag) auf ihren Videotext-Seiten.
leocleo Said:
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hat dafür ein Messgerät entwickelt, das GfK-Meter. Es misst genau, wann und wie oft ein- oder umgeschaltet wird und wie lange die Zuschauer bei einer Sendunge bleiben, ob sie bis zum Ende schauen oder zwischendurch ausschalten oder auf einen anderen Kanal wechseln. Jedes Familiemmitglied und auch jeder Besucher melden sich am Messgerät durch Knopfdruck an oder ab, sobald sie sich vor den Bildschirm setzen oder wieder weggehen. Nachts werden die gesammelten Daten dann an die GfK weitergeleitet, die daraus die Sehgewohnheiten aller Zuschauer errechnet und ihre Ergebnisse jeden Morgen an die einzelnen Fernsehanstalten übermittelt.
johann_mb Said:
Es ist eine statistische Hochrechnung, die nicht immer stimmen muß, da in weniger als jedem 1000. (Tausendsten) Haushalt so Gerät installiert ist. Davon kann man nicht unbedingt sichere Rückschlüsse ziehen. In Deutschland wird eben überall gespart.
Die Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg installiert bei Tausender ausgesuchter Haushalte in Dt., Schweiz und Österreich Geräte zur Ermittlung des TV-Konsumverhaltens.
Die Einschaltquoten werden von der GFK (Gesellschaft für Konsumforschung, mit Sitz in Nürnberg) ermittelt.
Die so genannte Teleskopie findet in Deutschland heute im Auftrag der Sender über die Gesellschaft für Konsumforschung statt. Die Quotenerhebung kostet bis zu 20 Millionen Euro jährlich. Das geplante „Telecontrol Score“ wird die Erhebung um rund ein Viertel verteuern, da das System auch Fernsehen über Computer sowie zeitversetzte Nutzung via Festplatte berücksichtigen soll.
Durch 5.640 Haushalte (davon 140 mit Hauptverdiener ohne deutsche Staatsbürgerschaft, aber mindestens mit EU-Pass[1]) mit ca. 13.000 Bewohnern wird für über 34 Millionen deutschsprachige Fernsehhaushalte mit insgesamt zirka 73 Millionen Zuschauern repräsentativ gemessen, welche Teile der Bevölkerung welche Sendungen auf welchen Programmen sehen.
Die Haushalte zur Erhebung der Einschaltquote sind nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, telefonisch kontaktiert und bekamen zur Erhebung der Daten eine sogenannte „Quotenbox“, offiziell GfK-Meter, zugesandt.
Die GfK in Deutschland stellt dem Endverbraucher keine Messdaten zur Verfügung, die meisten Sender liefern eine vereinfachte Auswertung (pro Sendung, oder pro Tag) auf ihren Videotext-Seiten.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hat dafür ein Messgerät entwickelt, das GfK-Meter. Es misst genau, wann und wie oft ein- oder umgeschaltet wird und wie lange die Zuschauer bei einer Sendunge bleiben, ob sie bis zum Ende schauen oder zwischendurch ausschalten oder auf einen anderen Kanal wechseln. Jedes Familiemmitglied und auch jeder Besucher melden sich am Messgerät durch Knopfdruck an oder ab, sobald sie sich vor den Bildschirm setzen oder wieder weggehen. Nachts werden die gesammelten Daten dann an die GfK weitergeleitet, die daraus die Sehgewohnheiten aller Zuschauer errechnet und ihre Ergebnisse jeden Morgen an die einzelnen Fernsehanstalten übermittelt.
Es ist eine statistische Hochrechnung, die nicht immer stimmen muß, da in weniger als jedem 1000. (Tausendsten) Haushalt so Gerät installiert ist. Davon kann man nicht unbedingt sichere Rückschlüsse ziehen. In Deutschland wird eben überall gespart.